1. Julian Traublinger

Geboren 1981, aufgewachsen in Saaldorf, Gemeinde Saaldorf-Surheim, seit 2014 in Freilassing wohnhaft, verheiratet

Abitur 2003, Bachelorabschluss in Geographie an der Universität Salzburg 2008, Besuch von Masterstudiengängen in Dortmund und Eberswalde 2008-2012

Belegung von Kursen in Berufsförderungsinstituten 2012-2017, währenddessen Bundesfreiwilligendienst an der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Rottal-Inn 2013/14, unterschiedlichste Jobs und Praktika, etwa im Tourismus, am Flughafen, im Vermessungswesen oder in der Hörakustik und Optik, ehrenamtliches Engagement bei Freilassinger Sportvereinen und 2017/18 Anstellung beim TSV Freilassing

Pressewart und Betreuer für eine integrative Freilassinger Fußballmannschaft 2017-2024

seit 2018 Zollbeamter

ab 2020 freier Mitarbeiter beim Freilassinger Anzeiger
 

Politisches Engagement:

Gründung einer Schülergruppe von Amnesty International 2003

Aktives Mitglied und Funktionär der Ökologisch-Demokratischen Partei 2003-2008, dann  der Piratenpartei Deutschland 2009-2019

ab 2004 langjähriger Aktivist bei ATTAC Rupertiwinkel

Aktives Mitglied bei der Partei Volt Österreich 2020/21

Aktivist bei DiEM25, Local Collective München 2021/22

seit 2022 punktuell Helfer der KPÖ PLUS, Salzburg

2024 Eintritt in Die Linke, Vorsitzender im KV Traunstein / BGL seit Oktober 2024
 

Warum DIE LINKE?

Schon als Kind beschäftigte es mich, dass es mir so gut ging, in einer Wohlstandsgesellschaft, und die meisten anderen Menschen haben diesen Wohlstand nicht. Das ist doch total ungerecht, dachte ich. Ich beschäftigte mich früh mit Politik und las die Magazine meiner Eltern, Amnesty Journal, Der Spiegel, Publik Forum, Deutsche Welthungerhilfe, das Evangelische Sonntagsblatt, aber auch den Freilassinger Anzeiger. Irgendwann schrieb ich Briefe zugunsten von politischen Gefangenen, als Abiturient gelang es mir, an meiner Schule eine Menschenrechtsgruppe ins Leben zu rufen, die einige Jahre aktiv blieb. Ich studierte anfangs Politikwissenschaft, stellte aber fest, dass mir das zu theoretisch und mühsam war, lieber betrieb ich aktiv Partei-Politik und Kampagnen bei ATTAC.

Der Regierungswechsel in Deutschland 1998 freute mich sehr, bis mir klar wurde, dass von Rot-Grün keine heißen Eisen angepackt wurden. Noch schlimmer, Deutschland beteiligte sich unter dieser Führung an drei völkerrechtswidrigen Angriffskriegen, 1999 gegen Rest-Jugoslawien, 2001 gegen Afghanistan und 2003 gegen den Irak.

Mir geht es dabei also viel um soziale Gerechtigkeit und Friedenspolitik. Ich setze darauf, dass jeder Mensch vernunftbegabt ist und grundsätzlich immer ein zivilisierter Diskurs möglich ist und in der Politik ermöglicht werden muss. Für mich ist Krieg keine Option, aber auch keine ultima ratio. Es ist eine Niederlage für die Menschheit, wenn so etwas auf unserem Planeten geschieht. All diese Thematiken sehe ich von der Linken am deutlichsten vertreten. Ich habe schon länger mit der Partei sympathisiert und schließlich 2023 über die Freilassinger Genossen Rudolf Kreuzeder und Oliver Saure Anschluss gefunden. Mittlerweile bin ich Kreisvorsitzender und will als Funktionär innerhalb und außerhalb der Partei DIE LINKE etwas bewegen. Ich bin Spitzenkandidat für den Kreistag im Berchtesgadener Land und den Freilassinger Stadtrat.
 

Meine fünf Schwerpunkte

Die Wohnungssituation muss sich bessern, die Mieten gehören gedeckelt, ausreichend Sozialwohnungen zur Verfügung gestellt, kein Mensch soll obdachlos bleiben müssen!

Die Lebensbedingungen müssen allgemein gut sein, dazu gehört die niederschwellige Versorgung mit Gesundheitsdienstleistungen und ein erschwinglicher Nahverkehr! Das muss in einem der reichsten Länder der Welt dazugehören.

Ich werde das Thema Staatsgrenze und damit verbunden die Flüchtlingsabwehr bearbeiten!

Im Sozialhaushalt darf nicht weiter eingespart werden, dieser muss im Gegenteil so weit wie möglich ausgebaut werden, zugunsten der Kinder- und Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit, der Grundsicherung, der Gewaltprävention und, und, und!

Bürgerbeteiligung muss massiv verbessert und dauerhaft etabliert werden. Ob mit Jugendparlamenten, Videoausstrahlung aus kommunalen Gremien, Mitbestimmung bei den kommunalen Haushalten oder auch dem Einsatz eines speziellen Computerprogramms als Werkzeug für Kommunen (Unter Zusammenarbeit mit Mehr Demokratie e.V.)!