Johann Martz

Ich bin 43, ledig, Vater von einem erwachsenen Sohn und lebe in Übersee am Chiemsee. Ich habe einen Schnurrbert und renoviere in meiner Freizeit ein altes Segelboot. Wenn es Mal fertig ist möchte ich damit eine Europareise antreten.
Ich bin Mitglied beim DAV und beim DHH. Beruflich hab ich nach einer abgebrochen Bäckerlehre eine Ausbildung zum Metallbau Konstruktionstechniker abgeschlossen, aber nie wirklich in meinem Lehrberuf gearbeitet.
Nach längerer Selbstständigkeit als Hausmeister bin ich vor ca 15 Jahren in der Veranstaltungsbranche gelandet, zuerst als Helfer dann als Staplerfahrer und nun seit einigen Jahren angestellt als Bauleiter Infrastruktur auf Großveranstaltungen.


Meine Beruf erfordert es, oft nicht Zuhause zu sein deswegen habe ich in den letzten Jahren eigentlich nie eine "richtige" Wohnung gehabt da Wohnraum extrem teuer ist und in meinem Fall die meiste Zeit leer stehen würde.

Bezahlbarer Wohnraum ist also eines meiner zentralen Themen. Es kann nicht angehen dass selbst das letzte Loch im Landkreis teilweise mehr kosten soll als in München in der Innenstadt.
Hier muss endlich mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. Die Werkzeuge hierzu sind bereits im Gesetzbuch angelegt, umgesetzt werden muss es halt Mal. Endlich den Leerstand erfassen. Renovieren und neu beziehen.
Schluss mit überteuerten Luxuswohnungen.
Runter mit den Standards und Schluss mit ablaufenden Sozialwohnungen. Einmal Sozialwohnung immer Sozialwohnung ist die Devise!

Das nächste unfassbar wichtige Thema, das konsequent ignoriert wird, ist endlich ein richtiges Frauenhaus!
Nicht eine namentliche Erweiterung des Frauenhaus Traunstein -Rosenheim zu jetzt auch noch TS/RO/BGL.
Davon werden es Null komma null Plätze mehr.
Nur der Name wird länger.
Gewalt in Beziehungen nimmt stetig zu, hier besteht ein riesen Handlungsbedarf!
Weil, natürlich kann man darauf verweisen dass man ja nur die Söhne besser erziehen müsste. Diese Plattitüde hilft aber leider nicht jenen die unter den aktuellen Bedingungen leiden.

Und zum Schluss, noch die Sache mit dem Bus.. der nämlich selten kommt und wenn überhaupt dann nur tagsüber und unter der Woche.
Seit Jahren liegt der Nahverkehrsplan für den Landkreis Traunstein in irgendeiner Schublade herum und wartet auf seine Umsetzung.
Da sollte sich jetzt endlich Mal was bewegen, speziell wo das "Leuchtturm"-Projekt Campus Chiemgau ja auch irgendwie erreicht werden will.
Von all den Studenten die sich die teuren Wohnung in Traunstein nicht leisten können..
Und auch die restliche Bevölkerung will vielleicht Mal aufs Auto verzichten oder kann sich eh keines leisten. Deswegen muss der Nahverkehrsplan so schnell wie möglich umgesetzt werden.

Alles in allem gibt es viel zu tun, Zeit dass wir es angehen.
Die Regierungen vor uns haben lange genug geschlafen. Einen weiteren Stillstand können wir uns nicht leisten.